In liebevoller Erinnerung an Earl Hamner

10. Juli 1923 - 24. März 2016
  
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Unsere Reise nach Waltons Mountain 2009

 

Begonnen hat unsere Reise eigentlich in Atlanta, Georgia.

Von Frankfurt kommend hatten wir uns für zwei Tage ein Hotelzimmer in Atlanta Downtown gebucht. So konnten wir uns in den zwei Tage ein bißchen in Atlanta umsehen. Vor allen Dingen jedoch interessierte mich die Geschichte von Dr. Martin Luther King, einem amerikanischen Pastor und Bürgerrechtler, (geboren am 15.01.1929 in Atlanta und ermordet am 04.04.1968 in Memphis, Tennessee). Dr. Martin Luther King war schon in meiner Jugendzeit durch seinen absolut friedvollen Protest im Kampf gegen die Rassendiskriminierung ein Held für mich gewesen. So wollte ich mir unbedingt die Umgebung seiner Kindheit und seines späteren Wirkens ansehen.

Es gibt einen ganzen Straßenzug, den National Historic District, der dem Leben von Dr. Martin Luther King gewidmet ist. Hier kann man sein Elternhaus besichtigen, in dem er bis zu seinem 13. Lebensjahr lebte und natürlich die Gedenkstätten und sein Grabmal ( und das seiner Frau Coretta King, die im Jahr 2006 verstarb ). Die Mehrzahl der Einwohner Atlantas ist schwarzer Hautfarbe, entsprechend ist natürlich auch die Verehrung von Martin Luther King – zu Recht.

Dr. Martin Luther King

Dr. Martin Luther King

Sämtliche Einrichtungen sind kostenfrei zu besichtigen, auch das Geburtshaus. Hier gab es eine sehr interessante und lebendige Führung durch das Haus. Man konnte Fragen stellen und man spürte, wie sehr die Führerin ihren Job liebt.

 Geburtshaus von Dr. Martin Luther King

Geburtshaus von Dr. Martin Luther King, in dem er bis zu seinem 13. Lebensjahr aufwuchs

In der Gedenkstätte werden Originalgegenstände aus dem Leben Martin Luther Kings , wie seine Schuhe und Bekleidung, sein Notizbuch, sein Gebetsbuch, Tasche und vieles mehr gezeigt; auf vielen Monitoren laufen seine Reden, zeitgenössische Berichte und Filme über die Rassendiskriminierung werden gezeigt und natürlich sind dort auch ganz viele Schautafeln mit Bildern und Berichten ausgestellt.

Durch die kostenfreien Besichtigungen hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich über das Leben und Wirkens von Martin Luther King und über die damalige Zeit der Diskriminierung und Rassentrennung zu informieren. Eine sehr gute Idee.

 Dr. Martin Luther King Gedenkstätte

Dr. Martin Luther King Gedenkstätte

Mich hat die Begegnung mit dem Leben von Martin Luther King und die immer noch andauernde Verehrung dieses Menschen tief beeindruckt und sehr berührt.

Nach zwei sehr schönen und aufregenden Tagen in Atlanta übernahmen wir unseren bereits in Deutschland gebuchten Mietwagen und machten uns auf den Weg Richtung Norden.

Waltons Mountain – wir kommen !

Am Ende des ersten Tages im Auto übernachteten wir in Ashville, North Carolina. Nur ca. 1 km entfernt vom Zugang zum Blue Ridge Parkway. Wir waren ganz aufgeregt.

Blue Ridge Parkway

Am nächsten Morgen, nach einen typischen Frühstück mit Eiern – over easy gebraten – und knusprigem Speck mit Toastbrot und ordentlich Kaffe ging es dann direkt rauf auf den Parkway. Der Blue Ridge Parkway ist eine ca. 750 km lange Fahrtstrecke durch die Appalachen, beginnend als Verlängerung der Great Smokey Mountains im Süden und endend in dem Shenandoah Nationalpark. Dort gibt es dann den Skyline Drive, der jedoch kostenpflichtig ist.

Waltonfreunde werden sich an die Doppelfolge „ Blutsbande „ in der 3. Staffel erinnern, in denen der Bau dieser Straße und die Folgen für die Bergbewohner thematisiert wurde.

Auf dem Parkway gilt eine max. Geschwindigkeit von 45 mi/h (ca. 70 km/h). Vielerorts darf man auch nur 35 mi/h fahren. Das ist auch gut so, denn was der Parkway an Naturschönheiten zu zeigen hat, hat uns oftmals den Atem genommen.

Immer wieder gibt es Aussichtspunkte, an denen man dann staunend und schweigsam steht und über weite Täler bis zum Horizont schaut und das Gefühl hat, bis zum anderen Ende des Kontinents blicken zu können. Nichts ist zu hören außer den Vögeln und dem Rauschen der Blätter im Wind. Hört sich kitschig an, ist aber definitiv so.

 In den Blue Ridge Mountains

In den Blue Ridge Mountains

Blue Ridge Mountains

Blue Ridge Mountains

Blue Ridge Parkway

Blue Ridge Parkway

Auf der ganzen Strecke am Parkway gibt es Besucherzentren (Visitor Centers), die gleichzeitig kleine Museen sind, in denen man allerlei Informationen erhält und natürlich auch das ein oder andere Souvenir kaufen kann. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Menschen sehr stolz auf ihre Naturschönheiten sind und sehr bemüht sind, diese auch ihren Besuchern entsprechend nahezubringen.

Ein Besuch dieser Visitor Center ist unbedingt zu empfehlen.

Blue Ridge Mountains

Blue Ridge Mountains

 Blue Ridge Mountains

 

Blue Ridge Mountains

Immer wieder haben wir Rehe die Straße überqueren sehen, auch viele Truthähne, Eichhörnchen und Raubvögel, nur ein Bär ist uns leider nicht begegnet, obwohl ich immer wieder suchend in den Wald hineinblickte (vom Auto aus natürlich ...). Schade, denn es gibt viele Bären in der Gegend, wie man uns versicherte.

Blue Ridge Parkway

Blue Ridge Parkway

Zwei volle Tage sind wir durch diese atemberaubende Landschaft gefahren, im starken Nebel, bei heftigstem Regen, bei strahlend blauen Himmel und herrlichem Sonnenschein. Zwei Tage nur Natur, kaum ein Haus, kaum ein anderes Auto ist uns begegnet. Ich glaube, wir hatten viel Glück. Im Herbst, wenn der Indian Summer ist und sich das Laub verfärbt, sollen die Straßen voll Autos sein. Das kann ich mir garnicht vorstellen. 

 

 

Eine verlassene Behausung aus vergangenen Tagen in den Blue Ridge Mountains

Eine verlassene Behausung aus vergangenen Tagen in den Blue Ridge Mountains

Das große Tal

Das große Tal 

Peaks of Otter

Peaks of Otter


Am Ende des zweiten Tages auf dem Parkway sind wir dann an unserem Ziel angekommen, dem Orchard House in Lovingston. Ein schönes Bed and Breakfast, so wie ich mir das immer vorgestellt hatte. Ein weißes großes Holzhaus mit einer großen Veranda und Schaukelstühlen drauf, umgeben von viel Natur. Eine lange Zufahrt den Hügel hinauf führte uns zum Orchard House, unser Zuhause für die nächsten zwei Tage. Deb und Richard begrüßten uns wie alte Freunde, führten uns durch das ganze Haus und schließlich zu unserem Zimmer im ersten Stock. Von hier aus hatten wir den Blick auf die lange Zufahrt, das Grundstück und im Hintergrund die Blue Ridge Mountains. Wow !

Unsere Unterkunft in der Nähe des Walton Mountain Museums

Unsere Unterkunft in der Nähe des Walton Mountain Museums

 Blick von der Veranda

Blick von der Veranda 

Den gleichen Blick hatten wir aus unserem Zimmer Blick von Veranda Richtung Scheune

Den gleichen Blick hatten wir aus unserem Zimmer Blick von Veranda Richtung Scheune

Unser Zimmer im Orchard House

Unser Zimmer im Orchard House

Na, und was haben wir gemacht. Erstmal aufs Bett geworfen, 10 Minuten gebraucht um zu begreifen, wir sind fast da, dann ab ins Bad, schnell frischgemacht und dann raus ins Auto. Schuyler, wo bist Du - wir kommen !!!

Obwohl es mittlerweile nach 19 Uhr war und das Museum zuhatte, egal, ich wollte es sehen. Also sind wir nach meiner Weisung „die Abkürzung" gefahren, die uns immer weiter in den Wald brachte, links und rechts hinter den Bäumen konnte man kleine Häuser erkennen, aber es kam weder ein Hinweisschild noch überhaupt irgend ein Ort, wenn auch noch so klein. Nachdem es langsam dunkel wurde und kein Waltons Mountain Museum in der Nähe schien, sind wir wieder umgedreht und die ganze Strecke zurückgefahren.

 Hier irgendwo muss es doch sein, Waltons Mountain ....

Hier irgendwo muss es doch sein, Waltons Mountain ....

Dann zurück auf die Route 29 und noch ein Stück weiter nördlich und wieder rechts rein und gefahren und gefahren .....

Irgendwann ein Hinweisschild auf das Museum, jetzt sind wir richtig. Die Spannung und Vorfreude stieg und plötzlich ein Ortsschild – Schuyler !!! Juhu !!! Noch einmal rechts die Straße rauf und wieder rechts und dann wir standen auf dem Parkplatz des Walton Mountain Museum. Geschafft.

Jahrelang davon geträumt und jetzt steh ich hier und muß noch eine ganze lange Nacht warten bis es wieder aufmacht, mmmmhh. Egal, wir sind da.

Frühstück im Orchard House

Frühstück im Orchard House

Am nächsten Morgen nach einem ganz außergewöhnlichen, aber super lecker schmeckendem heißem Frühstück – es gab eine Art Pfirsichsoufflè – und heißem Kaffee ging es dann zum zweiten Mal Richtung Waltons Mountain. Diesmal haben wir es ganz leicht gefunden, hi.

Hier irgendwo muss es doch sein, Waltons Mountain ....

Hier irgendwo muss es doch sein, Waltons Mountain ....

Punkt 11 Uhr waren wir da, der Himmel war strahlend blau und die Sonne schien herrlich warm. Auf dem Parkplatz vor dem Museum standen nur noch ein oder zwei andere Autos. Es war also nichts los. Mit meiner Mitgliedskarte (ich bin beim Museum Mitglied, bekomme den Ausweis jedes Jahr von meinem Liebsten zu Weihnachten geschenkt ) erhielt ich kostenlosen Eintritt. Ansonsten kostet der Eintritt 6 Dollar.

Manfred (mein Liebster ) ist dann auch gleich Mitglied im Museum geworden. Die Karte stellte Patrick aus, der auch den Blue Ridge Chronicle, die vierteljährlich erscheinende Zeitung (Waltonfans wissen, was ich meine ) herausgibt. Nachdem er Manfreds Namen hörte, meinte er: „Ach, Du bist doch derjenige, der jedes Jahr zu Weihnachten als Geschenk die Mitgliedschaft für einen Freund verlängert." (Patrick dachte, ich wär ein Mann !) Da waren wir ganz schön platt.

Patrick stellte sich als wandelndes Waltonlexikon heraus. Da wir die einzigen Besucher in dem Museum waren und dies auch die nächsten ca. 2 Stunden blieben, bekamen wir eine persönliche Tour durch das Museum mit ihm. Patrick erklärte uns jeden Raum, wies immer wieder auf Kleinigkeiten hin, die dem Betrachter vielleicht aufgrund der Vielzahl der ausgestellten Dinge, Bilder, Bücher entgangen wäre

 Die große Halle, von der alle anderen Räume abgehen

Die große Halle, von der alle anderen Räume abgehen

Das Museum selbst hat uns so in den Bann gezogen, dass wir an diesem ersten Tag dort ganze vier (4) Stunden blieben. Zunächst tritt man ein in eine sehr große Halle, die mit Stühlen und Tischen versehen ist. Hier kann man sich auch mal niederlassen. Im Hintergrund ist ein kleine Bühne, hier finden auch Feiern der Gemeinde und insbesondere wohl auch Altennachmittage statt. Drei Wände der Halle sind allesamt mit Bildern und Berichten über die Waltonsdarsteller, die Hamner-Familie und den Ort Schuyler versehen. Und von dort aus gehen auch kleinere Räume ab wie z. B. John-Boys Zimmer, Ike Godseys Store ( hier kann man wunderbar Waltonserinnerungen kaufen ), das Wohnzimmer und die Küche.

 John-Boy's Zimmer

John-Boy's Zimmer

Allesamt sind nachgebaute Räume, wobei mich John-Boys Zimmer immer wieder irritiert, denn in der Serie stand das Bett doch an der linken Wand, im Museum jedoch rechts. Aber wahrscheinlich ließ sich das aus technischen Gründen nicht anders ausführen.

 

 

Alte Bekannte

Alte Bekannte

Waltonfan

Waltonfan

Wohnzimmer, Küche und John-Boys Zimmer sind wie im Museum durch eine dicke Kordel abgetrennt, man kann also nur schauen, sollte aber die Möbelstücke etc. nicht berühren.

Besonders beeindruckt haben mich das Wohnzimmer und die Küche. Natürlich haben die Räume nicht das Ausmaß des Waltonhauses ( oder besser der Studios), aber die Räume sind sehr gelungen. Dort sagte ich Patrick auch, dass man die Liebe zu den Waltons in diesem Museum sehr spüren kann.

In der Küche steht das Bügelbrett mit eingeschaltetem Bügeleisen, auf dem Tisch liegen Zutaten zum Backen und auf dem Esstisch sind noch ein paar Kekse. Olivia und Großmutter sind wohl gerade mal aus dem Raum gegangen......

Küche

Im Wohnzimmer stehen Bilder der Familie auf einem Beistelltischchen und auf dem Wohnzimmertisch haben Großvater und Elizabeth gerade noch eine Partie Mensch ärgere Dich nicht gespielt.

 Wohnzimmer

Es gibt noch einen Skriptraum, in dem ganz viele Drehbücher Earl Hamners von den Waltons, aber auch aus seinen anderen Serien aufbewahrt werden. Auf der anderen Seite der großen Halle geht man in den Rezeptraum. Dort steht neben einem alten Sofa auch eine alte Rezeptmaschine, mit der in der Vergangenheit Schnaps gebrannt wurde – Verzeihung, ich meinte das Rezept hergestellt wurde – und die auch heute noch funktionieren würde, meint Patrick.

Dann gibt es einen weiteren Raum, in dem ein fantastischer Nachbau der gesamten Waltonszenerie inkl. Waltonhaus, Scheune, Gartenschuppen, Schreinerei, Hühnerstall, Auto, Baum, Baumhaus, Schaukel und vieles mehr zu sehen ist. Gebastelt hat dies alles Julie Landis aus Missouri, ein großer Waltonfan. Julie benötigte rund 6 Monate zur Herstellung dieses Meisterwerkes und sie transportierte es über 750 Meilen nach Schuyler, um es dem Museum zu stiften. Toll !Manfred hat alles gaaaaanz genau gefilmt und bestimmt 50 Detailaufnahmen gemacht. Ich freu mich ja schon so auf mein Weihnachtsgeschenk !!!! Wollte schon immer mal das Waltonhaus in klein haben.

Weiter gibt es Nachbauten von Ike Godseys Store, der Tankstelle und einem Auto sowie auch das legendäre Waltonhaus aus Pappe, eine Spende Patricks ( dieses Haus ist übrigens viel größer als ich dachte).

 

Tja, und als wir dann so in dem bzw. vor dem Walton-Wohnzimmer standen, fragte Patrick auf einmal, ob ich denn Lust hätte im Blue Ridge Chronicle abgebildet zu werden. ÄÄÄÄÄÄÄÄhhh ? JAAAAAAAAAA !

Also holte er seine Kamera, entfernte die Kordel und meinte, setzt euch mal aus Sofa. Also saßen wir dann bei den Waltons im Wohnzimmer ! Hallo !!!

Irgendwie war das wie im Traum, ich war wie weggetreten und entsprechend seh ich auch auf den Fotos aus. Patrick durfte dann auch gleich mit unserem Apparat weitere Bilder knipsen für daheim. Mittlerweile hat er mir seine eigenen per Email zukommen lassen. Bin gespannt, ob ich im Blue Ridge Chronicle ( Gott sei Dank nur in schwarz-weiß) genauso weggetreten ausschau.

Zwei auf Wolke sieben....

Zwei auf Wolke sieben....

Zu guter Letzt schauten wir uns dann mit nunmehr ca. 15 anderen Besuchern den 30-minütigen Film über die Waltons aus den frühen 90-Jahren an. Patrick erzählte zu Beginn über die Geschichte Schuylers. Der Ort soll mal mehr als 7000 Bewohner gehabt haben, ein Krankenhaus, zwei Hotels, zwei Kinos, Tankstellen und vieles mehr. Kann man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen, den im Prinzip besteht Schuyler aus dem Museum, einer Kirche, einem Souveniershop mit 3 Pensionszimmern, dem Hamner-Haus, einer Post (dort arbeitet der Sohn der Direktorin vom Museum) und noch zwei oder 3 anderen Häusern. Fährt man sozusagen aus diesem Zentrum heraus den Wald entlang, dann findet man rechts und links der Straße die typischen Einfamilienhäuschen mit ihren Briefkästen an der Straße und der amerikanischen Flagge auf der Veranda. Die gehören wohl alle noch zu Schuyler.

Zum Schluß haben wir dann natürlich noch „ein bißchen" eingekauft bei Ike (Patrick) und dann hieß es Abschied nehmen. Als wir wieder auf den Parkplatz traten, waren wir erstmal platt. So viele Infos, das Museum war viel schöner und größer als gedacht und die Leute dort einfach großartig. Freundlich, an uns interessiert und überhaupt...

 Ike's neue Aushilfe

Ike's neue Aushilfe

Danke, dass ihr dieses Museum ins Leben gerufen habt, danke für diese viele Arbeit kann man nur sagen !

Anschließend sind wir zum Hamner-Haus, das auf der anderen Straßenseite schräg gegenüber dem Museum liegt, gegangen. Dort wird fleissig renoviert. Später soll das Haus der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Leider war es zum Zeitpunkt unseres Besuchs noch nicht soweit.

Ein paar Meter weiter steht die Kirche. Auch hier haben wir uns ein bißchen aufgehalten und ein paar Fotos geknipst. Was wir mit dem Rest des Tages gemacht haben, kann ich nicht genau sagen. Ich war einfach nur erfüllt von den vielen Eindrücken. Abends im Bett als wir uns die Fotos mit der digitalen Kamera anschauten, beschlossen wir spontan, am nächsten Tag nochmals ins Museum zu fahren.

Nach unserem Abschied vom Orchard House, von Richard und Deb am nächsten Morgen waren wir vormittags dann mal wieder im Waltons Mountain Museum. Diesmal bewußt ohne Videokamera ( und leider ohne Patrick ), dafür mit viel mehr Ruhe (weil ohne Kamera) genossen wir noch einmal alle Bilder, alle Räume für 90 min.

Später verabschiedeten wir uns von der Direktorin und ihren Helferinnen (nachdem ich noch ein bißchen bei Ike eingekauft hatte).

Draußen setzte ich mich am Rande des Parkplatzes unter einen Baum an einem Picknicktisch, holte mein Tagebuch hervor und brachte meine Gedanken und Empfindungen zu Papier, während Manfred nochmals zum Hamner-Haus und zu der Kirche spazierte, um noch ein paar gute Fotos zu knipsen.

 

Das Elternhaus von Earl Hamner. Die Straße rauf rechts steht das Walton Mountain Museum.

 

Die Kirche in Schuyler

Der Rockfish River

 

On the road again ....


Dann hieß es wirklich Abschied nehmen. Der Kofferraum voll mit unserem Gepäck fuhren wir weiter unserem restlichen Urlaub entgegen, insgeheim ahnend, dass wir das Highlight unserer Reise soeben hinter uns gelassen hatten.

Und so war es dann auch gewesen.

Blue Ridge Parkway und Waltons Mountain – wir kommen wieder.

Versprochen !

Waltonfans Dagmar & Manfred

 

 

Links

The Walton's Mountain Museum

BlueRidge Parkway

   

  
       

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