In liebevoller Erinnerung an Earl Hamner

10. Juli 1923 - 24. März 2016
  
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Die Geschichte der Waltons

 

Die amerikanische Fernsehserie „Die Waltons“ (The Waltons) lief von 1972 bis 1981 mit insgesamt 221 Folgen im amerikanischen und zeitversetzt ab 1975 auch im deutschen Fernsehen. 

Bei den Waltons handelt es sich um eine kinderreiche, aufrichtige und z. Teil strenggläubige Großfamilie in den 1930er und 1940er Jahren. Geschildert wird das Leben der einfachen Landbevölkerung zur Zeit der Wirtschaftskrise. Erzählt werden die Erlebnisse von John Walton, seiner Frau Olivia, deren sieben Kindern John-Boy, Jason, Mary Ellen, Erin, Ben, Jim-Bob und Elizabeth sowie Johns Eltern Sam und Esther. Alle leben zusammen in einem Haus in Waltons Mountain in den bekannten Blue Ridge Mountains in Virginia. Sie besitzen sogar einen eigenen Berg in Waltons Mountain.

Vater John betreibt ein kleines Sägewerk und erhält bei seiner Arbeit Unterstützung von seinem Vater Sam und später auch von seinen Söhnen. Mutter Olivia und Großmutter Ester kümmern sich um den großen Haushalt und um die Familie. Die Kinder sind zu Beginn der Serie im Alter von ca. 16 Jahren bis zum Küken der Familie Elizabeth mit ca. 4 – 5 Jahren. Die Waltons sind aufrichtige, ehrliche Menschen, deren Tür stets für Fremde offensteht. Sie kümmern sich um ihre Mitmenschen, sind engagiert, wenn es nötig ist und erfreuen sich großer Beliebtheit und Anerkennung.

Wichtig ist den Eltern John und Olivia die gute Schulausbildung ihrer Kinder. Ihr Sohn John-Boy wird als wissbegieriger und lernfreudiger junger Mann später die Boatwright Universität in Charlottesville besuchen und eine eigene Zeitung herausgeben, den Blue Ridge Chronicle. Die älteste Tochter Mary Ellen wird sich zur Krankenschwester ausbilden lassen, später einen Arzt heiraten und ihm in der Praxis zur Seite stehen. Das Talent des zweitältesten Sohnes Jason liegt in der Musik. Er studiert am Konservatorium Musik. Der geschäftstüchtige Ben wird in das Geschäft seines Vaters einsteigen und die Sägemühle zusammen mit dem Vater betreiben. Der jüngste Sohn Jim-Bob ist ein Träumer und möchte am liebsten Pilot werden. Erin wird später als Sekretärin in einer Fabrik arbeiten und Elizabeth, die Kleinste .....

Erzählt werden alle Geschichten aus der Sicht des Ältesten, John-Boy. Tag für Tag sitzt er in seinem Zimmer am Fenster und bringt seine Gedanken in einem Tagebuch zu Papier. Später wird er zunächst Kurzgeschichten, dann ein ganzes Buch über Waltons Mountain schreiben.

Die Geschichten um die Familie Walton basieren auf den Kindheitserlebnissen des Autors und Produzenten Earl Hamner jr., der in dem kleinen Ort Schuyler in den Blue Ridge Mountains, Virginia aufgewachsen ist. Viele der in der Serie genannte Otschaften wie z. B. Charlottesville, Scottsville, Rockfish und andere mehr existieren tatsächlich im Umkreis von Schuyler und spielen wie z. B. auch der Rockfish River in der Serie eine Rolle.

Jede Episode endet damit, dass in dem Haus nacheinander die Lichter ausgehen und der berühmte Gute-Nacht-Dialog zwischen den Familienmitgliedern geführt wird.

Gute Nacht, John-Boy !

 

Spielfilme

Als Fortsetzung zu der 1981 beendeten Serie gab es noch sechs weitere Spielfilme aus den Jahren 1982 bis 1997.

Die Titel sind:

Hochzeit mit Hindernissen   1982
Muttertag   1982
Ein großer Tag für Elizabeth  1982
Das Familientreffen der Waltons  1993
Eine Walton-Hochzeit  1995
Nachwuchs für John-Boy   1997

 

   

  
       

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